Projekt & Partner

Was ist der Online-Audio-Monitor?

Der Online-Audio-Monitor (OAM) löst als Studie den bisherigen Webradio-Monitor ab. Der Webradio-Monitor untersuchte von 2009 bis 2017 die Entwicklung von Webradio in Deutschland – zunächst mit einer Anbieterstudie, später ergänzt um eine Nutzerbefragung. Er wurde von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) entwickelt und in den letzten Jahren in Kooperation mit dem Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) und dem Verband Privater Medien (VAUNET) veröffentlicht. Die Auftraggeber haben sich 2018 dazu entschieden, das Projekt weiterzuentwickeln und sich auf die fortschreitende Nutzung von Online-Audio-Angeboten,  -Diensten und -Plattformen zu konzentrieren. Der Online-Audio-Monitor liefert u.a. Daten zur Webradio-, Streaming-Plattformen- und Podcast-Nutzung, zum Audio-Nutzungsverhalten im Auto, der Zahlungsbereitschaft und dem Einfluss von Zero-Rating-Tarifen auf das Nutzungsverhalten sowie der Verbreitung und Verwendung sogenannter Smart Speaker, wie Amazons sprachgesteuerten Echo-Geräten.
Der Online-Audio-Monitor ist eine eigenständige Studie, die jedoch inhaltlich den Digitalisierungsbericht Radio der Medienanstalten ergänzt. Zudem werden Synergieeffekte in der Erhebung genutzt, die sich aus der Anlage der beiden Studien ergeben.

Datenbasis und Herausgeber

Der Online-Audio-Monitor untersucht bevölkerungsrepräsentativ die Online-Audio-Nutzung. Insgesamt wurden vom beauftragten Institut KANTAR TNS 7.850 CATI-Interviews durchgeführt. Die Stichprobe setzt sich zusammen aus Festnetz- und Mobilfunknummern im Verhältnis 80:20.

Neben den Auftraggebern des bisherigen Webradio-Monitors BLM, BVDW und VAUNET sind mit der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und der Landesanstalt für Medien NRW drei weitere Partner aus dem Kreis der Landesmedienanstalten als Auftraggeber für den Online-Audio-Monitor hinzugekommen.


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Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) genehmigt und beaufsichtigt als eine von 14 Landesmedienanstalten in Deutschland die privaten Hörfunk- und Fernsehangebote in Bayern.
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Der Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. ist mit aktuell rund 700 Mitgliedern das Netzwerk und die Stimme der Digitalen Wirtschaft in Deutschland. Er ist u. a. auch Träger der digitalen Leitmesse dmexco.  Mehr lesen

Der VAUNET – Verband Privater Medien (ehem. VPRT) ist der Spitzenverband der audiovisuellen Medien in Deutschland und bündelt die Interessen von über 150 TV-, Radio-, Web- und Streaming-Angeboten. Mehr lesen


Die mabb ist die Medienanstalt von Berlin und Brandenburg. Sie setzt sich für Medienvielfalt ein. Dabei lizenziert und beaufsichtigt sie den privaten Rundfunk. Sie fördert Projekte und Einrichtungen, die Medienvielfalt stärken, Medienkompetenz vermitteln und Medieninnovationen fördern. Mehr lesen


Die Landesanstalt für Medien NRW mit Sitz in Düsseldorf ist die Aufsichtsinstitution für den privaten Rundfunk in Nordrhein-Westfalen. Neben Aufgaben wie Zulassung und Aufsicht, Forschung, Journalismusförderung und Förderung der Medienkompetenz und Bürgermedien beschäftigt sie sich mit medienpolitischen und -ökonomischen Entwicklungen, um frühzeitig und angemessen darauf reagieren zu können. Mehr lesen


Die Landesanstalt für Kommunikation (LFK) ist die zuständige Stelle für die Zulassung und die Aufsicht über private Rundfunkveranstalter in Baden-Württemberg. Sie engagiert sich im Bereich Medienkompetenz und bietet Fortbildungsmöglichkeiten für Mitarbeiter der Rundfunkveranstalter an. Mehr lesen